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SABOT NOIR - Kollaps

SABOT NOIR - Kollaps
SABOT NOIR - Kollaps

SABOT NOIR

Kollaps LP
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Raff dich auf, erhebe deine Faust und befreie dich aus der (staatlichen) Fremdbestimmung. Im Widerstreit politischer Ideen und Diskurse (re)produzieren SABOT NOIR radikal-utopische Welten mit skizzierten Sehnsuchtsorten, um den Blick nach vorn zu richten.

Martin Luther sagte eins: „Je schlimmer die Realität, desto dringender brauchen wir Utopien!“ Folgt punk dem Sabot Noirschen Leitgedanken, ist Gewalt das zentrale Thema, die Thematisierung des gesellschaftlichen Konflikts über die Legitimität von staatlicher Gewalt zieht sich wie ein roter Faden durch die lyrischen Ergüsse. Gewalt gegen Mensch, Tier und Natur. So ist die Welt, so ist das Hier und Jetzt. Düstere Aussichten und skizzierte-subjektive IST-Zustände,  die ein ebenso dunkles Klangbild produzieren, was in "Vert et noir" auch mal melancholisch und dramatisch gelautmalt wird. Apokalyptischer Anarcho Punk, der uns vor Augen und Ohren führt, das alles im Arsch ist und der Kollaps unausweichlich ist. Insofern ist das Album auch ein konzeptionelles Manifest, wie und warum menschliche Gesellschaften das Gewaltpotenzial nutzen, und dass wir uns im Krieg gegen die Mensch und Natur und letztendlich gegen uns selbst befinden. Und wenn im Hauruckverfahren disharmonische, dissonante Rhythmen den Untergang einläuten, wenn längere instrumentale Passagen die Qualen verlängern, kann es keine Zuversicht geben: alles stirbt.

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