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WER WIR SEIN WOLLTEN - Ein Dokumentarfilm über Rollenbilder, Rassismus und Identität in Deutschland

Inhalt:
Vier Protagonisten*innen aus unterschiedlichen Bundesländern erzählen von ihrer Erfahrungen als Schwarze Jugendliche in Deutschland in den 1990er Jahren und nehmen Bezug auf die Gegenwart. Es geht um Lebensrealitäten Schwarzer Menschen, Rollenbilder, Vorbilder und Erwartungen an BPOC. Wie wurden sie gesehen? Wer wollten sie sein? Was waren die Erwartungen der Gesellschaft? Welche Strategien haben sie für sich gefunden um damit umzugehen? Welchen Einfluss haben ihre Erfahrungen auf ihr Leben genommen? Der Film nimmt Bezug auf die Themen Identität und Rassismus und veranschaulicht die Verbindung von struktureller und individueller Ebene.

Die Filmemacherin:

Tatiana Calasans (Credits: Ben Pätzold)
Tatiana Calasans (Credits: Ben Pätzold)

Tatiana Calasans ist in Brasilien (Salvador) geboren und kam im Alter von sieben Jahren nach Hamburg, wo sie heute arbeitet und lebt. Sie hat einen Diplomabschluss in Design an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg und einen Bachelor im Bereich Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Bei Tatiana Calasans ist das Biographische der Motor ihrer künstlerischen und theoretischen Beschäftigungen mit eben dem Thema dieses Films: Rassismus und Lebensrealitäten von Schwarzen Menschen in Deutschland. Neben ihrer Arbeit als Filmemacherin, ist sie Mitorganisatorin und Koordinatorin der Black-History-Month-Hamburg Gruppe.


Der Dokumentarfilm „Wer wir sein wollten“ wurde gefördert von: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Hfbk Hamburg, Amadeu Antonio Stiftung. Die KooperationspartnerInnen der Kinotour sind: ISD-Bund e.V. , Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend-Demokratie Leben, Stiftung gegen Rassismus, Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung, Stadt Münster, Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen e.V., Gotha der Landkreis, L'amitiè e.V., Weimar gegen Rechts, Freistaat Thüringen.

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