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NOSEBLEEDER - No

NOSEBLEEDER - No
NOSEBLEEDER - No

NOSEBLEEDER

No LP
Flight13 Records/Indigo
Sind NOSEBLEEDER einfach nur eine Band, die die Marke LEATHERFACE fortführt? Nun, zumindest ist der Ansatz vorhanden, das Potenzial aus Rock, Punk und Melancholie zu verknüpfen.

In Zeiten wie diesen, in Zeiten von Emotionen und Sentimentalität, ist Punkrock womöglich am Größten, wenn Songs wie von einem rohen Schmerz getragen werden, die anstrengend und dunkel klingen, ohne jedoch die spielerische Brillianz der Referenzgruppe zu erreichen. Es ist diese kratzige Stimme, ein bisschen wie Lemmy, der den Blues singt oder Elvis, der Kies gurgelt und ein Gitarrenspiel, das heavy rockig vorantreibt und doch ein wenig im Meer der Traurigkeit und Eintönigkeit untergeht. Bei "Poe" darf Dag Nasty Sänger Peter Cortner auch mal ins Mikro flüstern, haut den Punk aber auch nicht wie den Putz aus der Wand. "Laura" und "Trigger" sind allerdings großartige Hits, wo tatsächlich der Kopf zu Rotieren beginnt und das Tanzbeinchen in Bewegung gerät, was daran liegt, dass die Band endlich mal aus den Puschen kommt.

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