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yon - order of violence

yon - order of violence
yon - order of violence

yon

order of violence LP
Dingleberry Records/Fresh Outbreak Records/Quebranta Records...
yon arrangieren einen Mix aus Sludge, Screamo und Postrock. Das Klangbild ist also gesprenkelt von längeren Riffpassagen, die einen dynamischen Sound produzieren und einem Spaziergang im Märchenland gleicht, bevor an der nächsten Wegkreuzung urplötzlich ein paar boshafte Gesellen aus dem Gebüsch stürmen, um die Wette losschreien und Gift und Galle spucken. Nur, dass die harmonische wellenförmige Melodie Frieden und Ruhe ausströmt.

 In diesem kuriosen Szenario wütet eine animalisch geprügelter Beat, der zwischen Tech-Metal und Doom die Axt auf die Felle schwingt und den Hintergrund ins Wanken bringt. Vocals, die wie ein Rufen aus dem Walde Böses heraufbeschwören, dazu ein fragiles, helles Riffing, das vielleicht eher an Ambient erinnert, zwischen Yogaübung und Selbstzerfleischung. Flehen, Winseln und Meditieren. Das radikale Spiel und die dynamische Instrumentierung könnte abstrakter und widersprüchlicher nicht sein. Das führt aber auch dazu, dass mensch in klangliche Welten eintauchen kann, den Borderline-Effekt spürt, weil yon den Spielraum ausfüllt...ohne Grenzen.

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