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DEAFTRAP - s/t

DEAFTRAP - s/t
DEAFTRAP - s/t

DEAFTRAP

s/t LP
Holy Goat Records
Der musikalische Weg ist steinig und beschwerlich. Zum Glück geht es aber nicht nur langsam den Berg hinauf, sondern auch mal heftig rapide hinab. Ein unerwartetes heftiges Spektakel, das Doom und Geknüppel nutzt, um die eruptiven Ausbrüche wie die psychosomatischen Befunde auszudrücken.

Zerstückelte Strukturen und komprimierte Formen des Horrors, die sich (Über)Leben nennen. Mit der Last des Leidens und der Vergangenheit, wirken die Ausbrüche weniger wie ein Akt der Befreiung, sondern wie ein Verstärker der Selbstgeißelung. "Dragged from darkness into existence. We are mistakes nothing but dead ends." Ein Sound, der das eigene Grab schaufelt und den Weltschmerz auf deine Schultern lädt, ist die Destruktivität und der Nihilismus eine Allegorie für die tiefdunkle Höhle, aus der ein Flüstern der ewigen Verrottung dringt und dich eine Stimme begleitet, die Böses im Sinn hat. Ein Werk, absolut angsteinflößend und bedrohlich, das mit "Golgatha" einen sinfonischen-apokalyptischen Höhepunkt hat und das Ende einläutet.