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GATUPLAN - Kampen Går Vidare!

GATUPLAN - Kampen Går Vidare!
GATUPLAN - Kampen Går Vidare!

GATUPLAN

Kampen Går Vidare! LP/CD
Wild Kingdom / Rough Trade
Bassist Inge Johansson (The (International) Noise Conspiracy, Against Me!, CSS, Cryssis, Totalt Jävla Mörker und Stilett) veröffentlicht sein erstes Soloalbum unter dem Namen GATUPLAN. Der Name bedeutet Street Level und der Albumtitel "Kampen Går Vidare!" übersetzt "Der Kampf geht weiter".

GATUPLANs Musik wurzelt im Punkrock der alten Schule, gemischt mit Einflüssen, die aus Inges Leben als Musikfan und dem Leben auf der Straße stammen.
Inge erklärt: "Als ich anfing, Songs für GATUPLAN zu schreiben, war die Idee, Musik mit den Melodien und Emotionen der Ramones und der Haltung von Rancid zu machen, um Vocals und Texte wie Mike Skinner von The Streets dazuzupacken und einen tanzbaren Weltmusik- / Ska-Groove zu erschaffen. Ich wollte Musik schreiben, die in einer Club-Atmosphäre funktioniert, aber auch als Soundtrack für einen Protest. Und obwohl ich auf Schwedisch singe, habe ich von Bands wie Mano Negra und The Specials die Herangehensweise an politische Themen übernommen. Ich wollte sicherstellen, dass die Songs einfach und eingängig genug sind, um Sprachbarrieren zu überwinden."
Die stärksten Momente hat das Album, wenn Inge melodisch singt und weniger rappt oder spricht. Dann irritiert Inge zumindest mit einer holperigen monotonen Rhythmik. Ansonsten serviert GAPUPLAN Salsa und Beach-Atmosphäre (All tid i världen), Blues, Barrikaden-Rock und Antifa-Punk (Scandinistas) im Irie Révoltés-Stil. Nun ist der harten Phonetik geschuldet, dass Inges Sprech überwiegend eine progressiven Approximation inne hat, wenn er denn nicht den Cocktail am Baggersee trinkt, auf der Luftmatratze rumhängt und anfängt die Tonleiter harmonisch rauf und runter zu surfen. Aber zukünftig sollte Inge ganz und gar auf die vielen Sprechmomente verzichten, denn hierfür hat er nicht das Talent.

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