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KORNBLUMENBLAU - Wind gen Morgen

KORNBLUMENBLAU - Wind gen Morgen
KORNBLUMENBLAU - Wind gen Morgen

KORNBLUMENBLAU

Wind gen Morgen LP
https://kornblumenblau.org/
Die Kornblume ist seit jeher das Sinnbild für natürliche zeitlose Schönheit. Das gilt auch für die Musik, die Pauline, Max, Alex und Felix produzieren. Neben gut gefüllten Inhalten, die für natürlichen Charme sorgt. Doch in den Samenkapseln schlummern robuste Abwehrstoffe.

Dort, wo braune Hirne ihr ideologisches Gift verspritzen, sind Kornblumen resistent und neigen zu Gegenwehr. Und so lange der Wind günstig steht und die Musik mit linker Attitüde über die Wiese erschallt, gibt es Hoffnung und Inhalte, die Mut machen: Poesie und Punk gehen Hand in Hand, Akkordeon und 4/4 Takt lassen keinen Zweifel aufkommen, dass feiern, tanzen und lachen genauso wichtig ist wie Konsum- und Kapitalismuskritik. Da verbinden KONRBLUMENBLAU Fuck You-Attitüde mit rotzfrecher Asphaltkultur, in der die vermeintliche Wohlfühlatmosphäre sich lyrisch zu einer anspruchsvollen, hinterfragenden und gut durchdachten Samenbombe entwickelt. Akkordeon und Punk als vereintes Mittel für Menschlichkeit, voller wütender Hoffnung auf eine bessere Welt. Und dieser Kampf lohnt sich. Mehr Empathie und Solidarität für die Ausgegrenzten, Unterdrückten, und mehr klare Worte gegen Proleten-Macho-Power. Das tut so unendlich gut, weil es eben auch ohne Parolen und Pathos gehen kann, weil Punk so vielseitig ist und manchmal auch ein klein bisschen romantisch, dass da noch ein Gefühl ist, ein bisschen Liebe und ein Wille für Veränderungen, die hier deutlich zum Ausdruck kommt und selbst gestaltet werden muss. Mit Melancholie, Moll und Tempo zum Erfolg. So kommt mensch ans Ziel...unbeirrt, konsequent und tanzend. Mit Gästen wie Gunnar (DRITTE WAHL) werden Worte Nachdruck verliehen und die Musik bekommt zusätzlich ein Kontrastmittel, das schnell ins Blut geht. Kornblumenblau ist warm und sinnig, ein politisches-musikalisches Ensemble, das mehr nach vorne blickt, als zurück denkt.


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Kommentare: 1
  • #1

    Eike (Samstag, 28 August 2021 11:53)

    Cooles Review, in dem ich das Album echt wiederfinde. Chapeau!

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