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LYGO - Lygophobie

LYGO - Lygophobie
LYGO - Lygophobie

LYGO

Lygophobie LP/CD
Kidnap Records/Cargo
Nach einer kleinen Auszeit sind Daniel, Jan und Simon raus aus der "Schockstarre", doch von Aufbruchstimmung keine Spur. Es überwiegt dieses destruktive, pessimistische Bild, Melancholie und Moll, eine Offenheit, die ehrliche Gefühle zulässt: "Sei doch nicht so hart zu dir selbst(...)du hast trotzdem Gefühle!"

Unbequeme und pragmatische Schritte, die mehr in Frage stellen und Leiden wiederholen. Das dritte Album ist voll von Drang und Sturm, von Herbstblues und einer hoch konzentrierten Leidenschaft im Detail, die dich dann doch davon abhält, vom Hochhausdach zu springen. Musik machen kann wie eine Psychotherapiesitzung sein, zumindest aber ein Ventil, das Erlebte zu kanalisieren. Und vielleicht ist "Lygophobie" der Zeitgeist einer desillusionierenden Epoche, eine Momentaufnahme, die keine großen Pläne zulässt, nur die Kraft, durchzuhalten und Krisen zu überstehen. Manche brauchen dafür 13 Stunden Schlaf, LYGO 42 Minuten.


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