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Kevin Devine - Nothing's Real, So Nothing's Wrong

Kevin Devine - Nothing's Real, So Nothing's Wrong
Kevin Devine - Nothing's Real, So Nothing's Wrong

Kevin Devine

Nothing's Real, So Nothing's Wrong
Triple Crown
"Wir haben eine Version der Realität geschaffen, die fast so pervers ist, dass sie nicht real sein kann. Wir müssen einen neuen, gesünderen Blickwinkel finden: Es geht nicht darum, dass ich arm bin, sondern darum, dass der Kapitalismus verdammt kaputt und raubgierig ist.

Es liegt nicht daran, dass ich kein richtiger Mann bin, sondern daran, dass unser Bild von Männlichkeit kaputt ist. Es geht nicht darum, dass ich nicht stark bin, weil ich nicht gewalttätig bin, sondern darum, dass der Militarismus alles infiziert hat, was wir sehen.“ Es geht inhaltlich also um Krisen, um Bewältigungsstrategien und um die Annahme: "Nothing's Real, So Nothing's Wrong"! Nachts lange wach liegen und immer wieder an den Punkt gelangen, nur zu funktionieren und fremd gesteuert zu sein. Bloß gut, dass Kevin einen safe room gefunden und geschaffen hat, in dem er zu Ruhe kommt, sich erden kann. Denn so sind auch die Songs gestaltet. Ruhig, besonnen, verträumt, frei von Stress und Hass. Aber ist es eine PEACE-Album? Nein. Kevin zeigt zwar deutliche hippieske Seiten und Passagen, die an einen Spaziergang über Blumenwiesen erinnern. Kevins Tochter erzählt von ihren Träumen und überhaupt überwiegt ein familiäres Lullaby-Spiel: Die Dämonen lauern im Dunkeln, aber die Hölle schlummert in dir. Mit Rock und Pop, Synths und Gitarre bringt uns Kevin an verborgene Orte, die uns seltsam vertraut vorkommen.

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