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GERMAN COMPLIMENT #7

GERMAN COMPLIMENT #7
GERMAN COMPLIMENT #7

GERMAN COMPLIMENT #7
62 DIN-A-5 Seiten; € 2,50.-
https://www.facebook.com/germancompliment
    Maeglin knows winter sucks cause the world sucks too. Martina writes about Pop Punk and knows it’s not dead but wearing Gucci now. She knows that there is a comeback of this style of music, which was triggered mainly by rap artists. Strange, isn't it? Rap and emo is like heaven and hell, or at least a cruel mixture. But she lets us know that the origin is related to the events of 9/11 and the Columbine school massacre, „which left their mark of disillusionment on American culture.“ Maeglin is going to check out what else is happening around a show before he attends for not being disappointed.

Anna brokes her little finger, got high on beer and painkillers and went back to hospital. Cornelius friend Sebastian turned from a metalhead into a professional Jazz drummer. He describes the difference in playing technique as a drummer and the problem with the rhythm but he can only advise to go to jazz jam session to see creating music on the fly and to experience the magic. Seiten später erklärt Jörkk Mechenbier seine Begeisterung für Punk und die 3 magischen 3 P’s: Pizza, Pall Mall und Punkrock! Und auch heute – so erfärt es die Leser*innenschaft – ist er Musikfan, Punk und ein Record Shop asshole!

Gesamteindruck:

Punk, Rap, Musical und Jazz. Die vielseitigen Impressionen werden komprimiert präsentiert, sind zum einen sehr außergewöhnlich, zum anderen bisweilen unausgegoren und nicht zu Ende gedacht. Schade ist auch, dass Cornelius’ Artikel „Punk Rock and the Sausage Party“ in der vorangegangenen Ausgabe offenbar ungewollt kontroverse Reaktionen hervorbrachte, aber lediglich Lucy Wright zu abfällige Sprache/Wortwahl schreibt. Denn es wird immer noch abfällige Sprache  vornehmlich von männlichen (Punk)musikern in deren Texten reproduziert, die subtil humorig-sexistisch, subtil oder ironisch formuliert werden. Es ist fraglich, ob Punk je von solchen Szenarien befreit ist. Und ja, die geringe Thematisierung der Lebenswirklichkeit von Frauen* manifestiert sich neben der zu beobachtenden Konjunktur schlechter Scherze schon lange in einem Verschweigen des Talents und der Erfolge von Punk- und Indiemusikerinnen, Hierzu wäre ein größerer Diskurs durchaus angemessen. Aufgelockert und aufgewertet wird die Ausgbe mit erneut tollen Live-Bildern, eingefangen von Kalle Knipst und Aperture For Destruction.

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