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ULTIMA RADIO - Sleep Panic Repeat

ULTIMA RADIO - Sleep Panic Repeat
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ULTIMA RADIO

Sleep Panic Repeat LP
Panta R&E/Rough Trade
Die fünf Musiker aus Graz fanden sich im Jahr 2014 zusammen, gefolgt von ihrer selbstbetitelten Debut-EP. Nach zwei Kollaborationen mit den österreichischen Bands Witchrider (Reciprocity-Split, veröffentlicht unter Fuzzorama) und Colours of Monochrome (Mapale-Split), veröffentlicht die Band im September 2017 ihre Debut-LP „A Thousand Shapes“ unter dem Wiener Label Panta R&E. Im Oktober 2019 erschien ihr zweites Album „Dusk City“. Das dritte Album „Sleep Panic Repeat“ ist geprägt ist durch eine Verarbeitung vieler persönlicher Lebensumstände inmitten einer globalen Pandemie, verursacht durch COVID-19.

„Sleep Panic Repeat“ ist eine Synopsis vieler Konfrontationen der heutigen Zeit, in denen im großen sowie im kleinen Rahmen oftmals versäumt wird, sich diesen Problemen zu stellen und sie nachhaltig zu lösen. So untersucht das Album inhaltlich Konflikte zwischen Mensch und Gesellschaft, die Furcht vor Versagen und Bedeutungslosigkeit, aber auch das Potenzial des Alleinseins sowie der Eigenverantwortung. Hart rockende Töne im satten Sound im Stoner-, Desert Rock- und Grunge-Milieu angesiedelt. Eine gewisse Dunkelheit wie in „Deaf when hearing" liegt bleiern über die Gedankenwelt, die psychotische Episoden lautmalt. Im Sog der Heavyness mit sperrigen Riff-Noise-Atatcken („White Noise“). Bands wie SOUNDGARDEN kommen mir in den Sinn, wenn das mit dunklen Molltönen bestückte Klangbild zwischen Alternative und Metal. Dieser Crossover ist ein Reifezeugnis mit wuchtigen Riffs und starken Beats, die das „Anti-You“ verstärken. Das Klangbild wird ordentlich durchgerüttelt und es gibt ordentlich auf die Nuss. Nach Anti-You könnt eigentlich Schluss sein, hier wird von Zdravko Konrad, Julian Jauk, Benjamin Krause Bernd Hausegger und Paul Krassnitzer alles gegeben. Und so folgt mit „Mute When Speaking“ eine kleine Auszeit, ein transzendentes Meeting, um in der Folgezeit ganz und gar in den Rockhimmel aufzusteigen, die Härte etwas zurück zu schrauben und experimentellere Klänge zu produzieren („Blind When Seeing“). Zwei sehr unterschiedliche Seiten, die Heavyness weicht einer zunehmend psychedelischen, unheimlichen Atmosphäre wie ein bad trip auf Acid.


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