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PLASTIC BOMB #124

PLASTIC BOMB #124
PLASTIC BOMB #124

PLASTIC BOMB #124
48 DIN-A-4-Seiten; € 5,00.-
Plastic Bomb, Heckenstr. 35, 47058 Duisburg
https://www.plastic-bomb.eu/wordpress/
    Ronja hat keinen Bock mehr auf Diskussionen über sexistische Klugscheiße, weil sie den Eindruck hat, „auch im Punk zumindest virtuell nur noch von ultrakonservativen Meinungen umgeben zu sein“. Schlossi postet Bilder ihrer verstorbenen Katze ‚Elli“ mit ergänzendem Nachruf an die beste „flauschige Freundin“. Nick von THE BLOODSTRINGS hasst es, als Macker rüberzukommen und achtet darauf, „dass sich andere(…) nicht(...)eingeschüchtert fühlen“.

 Fleur von MARCH sagt, dass sie keine gute Gitarristin ist und aufgehört hat zu glauben, „dass ich keine gute Gitarristin bin.“ Torsun spricht offen über seine Krebserkrankung, aber auch über sein neues Musikprojekt und weiß, dass Punk immer älter geworden und „eine Pimmelparade ist“.  Ronja möchte „die Szene“ zu einem besseren Ort für ALLE zu machen und wünscht sich in ihrem Artikel über „männliche Emanzipation…“, dass cis-Dudes „sich halt mal überlegen und sich damit auseinandersetzen, was man denn eigentlich will“. Christian Mucha ist Rechtsanwalt im sogenannten Antifa Ost-Verfahren schildert und kommentiert den Ausgang des Verfahrens, während DJane GlitterGirl und PunkRockYoga Sabine ihren Kurs vorstellen.

Gesamteindruck:

Die aktuelle Ausgabe ist eine bunte Mischung aus Punk und Politik um Meinungen zu äußern und Diskussionen anzustoßen. Punk und politische Kommentare können eine Vielzahl von Perspektiven und Meinungen repräsentieren, die hier von Ronja und Itza zum Thema „Sexismus“ hergeleitet werden. Wem das zu anstrengend ist, kann in Gedanken mit Lisa auf das „Low-L-Fest“ nach Italien reisen oder sich mit PunkRockYoga einen Auszeit nehmen oder sich warm machen für die nächste Ausgabe.