
PARKKIND
Gemeinsam verlorene Zeit, Teil 1 MC
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PARKKIND erschaffen auf „Gemeinsam verlorene Zeit, Teil 1“ eine düstere, eigenwillige Klangwelt, die irgendwo zwischen „sounds like killing me“ und „waiting for you“ oszilliert. Dabei durchzieht
ein typisch wienerischer Schmäh das Geschehen – schwarzer Humor aus dem imaginären Café der einsamen Herzen, stets mit einer subtil bissigen Note.
Max, Thomas und Oli bewegen sich musikalisch im Spannungsfeld von garagigem, avantgardistischem Lo-Fi-Punk. Schrille Schrei-Passagen treffen auf druckvolle, wummernde Riffs, die sich roh und
ungeschliffen entfalten. Inhaltlich bleibt das Trio bewusst sperrig: Die Texte wirken zunächst absurd und überzogen, entfalten aber durch ihre verstörende und zugleich faszinierende Darbietung
eine eigentümliche Sogkraft – besonders in repetitiven Momenten wie „Kein Honig, kein Bär“.
Im begleitenden Audiokommentar wird das Ganze schließlich augenzwinkernd eingeordnet. Mit trockenem Wiener Tonfall reflektiert die Band ihr eigenes Schaffen, wodurch der scheinbare Unsinn
plötzlich Kontur bekommt und als Ausdruck radikaler künstlerischer Freiheit lesbar wird.
