
SENSATONES
State Of One MC
https://sensatones.bandcamp.com
„Come around, come sit down, listen to us!“ Nett und höflich, verspielt und gemeinschaftlich empfangen mich SENSATONES und möchten, dass ich es fühle, den Sound höre und alles um mich herum
vergesse. Okay, mache ich. Im Midtempo rockt Annie Atomic, während Dissonanzen und Moll-Klänge das Klangbild von „Safety Net“ wummern lassen. Mal groovy, mal melodiös, aber immer mit diesem
unfertigen Rumpel-Charakter, der das „Jump and Fly“-Gefühl etwas mildert und mich auf den Boden der Tatsachen zurückholt – oder an die Theke.
„State Of One“ ist dann beinahe ein Patti-Smith-affiner Song, der Annie Atomics kraftvolle Stimme in den Fokus rückt, „when we strip everything down to our core“. Dort angekommen rufen mich SENSATONES dazu kollektiv auf, „to find my way back to what really counts“. Also alte Ideale hinterfragen und die brutale Wahrheit erkennen. Living is so wild! Schade nur, dass der Sound diese Wildheit nur selten erreicht. Aber im Midtempo lässt es sich gut rocken und mit der Hüfte wackeln. Das funktioniert auch bei „H2O“. Sehr heavy und bluespunkig – für mich eindeutig der beste Song.
