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Kat Graham bittet Fans, mit veganer Ernährung gegen Speziesismus und Gewalt einzustehen

Kat Graham: Screenshot youtube
Kat Graham: Screenshot youtube

Star aus „The Vampire Diaries“ besucht Lebenshof und zitiert in neuem PETA-Video Dr. Martin Luther King Jr.

Sie wünschen sich eine Welt, in der es weniger Gewalt gibt? Was sind Sie bereit, dafür zu tun?“ Diese Frage stellt Kat Graham in dem neuen, eigens für PETA USA gedrehten Video. In dem Spot besucht der „The Vampire Diaries“-Star gerettete Schafe, Kühe, Schweine und andere Tiere auf dem Lebenshof Full Circle Animal Sanctuary in ihrer Heimatstadt Atlanta. Mit dem Video appelliert die Schauspielerin an ihre Fans, sich vegan zu ernähren und so zu einer friedlicheren Welt beizutragen.

Das Video macht deutlich, auf welch vielfältige Weise das Konzept des Speziesismus Tierquälerei fördert. Beim Speziesismus handelt es sich um die fehlgeleitete Annahme, dass der Mensch allen anderen Tierarten überlegen sei. Dieser Logik folgend betrachten Menschen die Tiere anderer Spezies lediglich als Gebrauchsgegenstände, die nach Belieben genutzt und misshandelt werden. Die Milchindustrie besamt Kühe jedes Jahr aufs Neue künstlich, um den Milchfluss aufrechtzuerhalten; Schafe werden in Schurställen ins Gesicht geschlagen; Schimpansen werden ihren Müttern entrissen und in Tierversuchen gequält; Hühnern wird am Fließband im Schlachthaus die Kehle durchgeschnitten und Wildtiere wie Tiger werden in Zirkussen in kleine, kahle Käfige gesperrt.

PETA USA weist darauf hin, dass Veganer ein gesünderes Leben führen und jeder Einzelne bis zu 200 Tieren pro Jahr das Leben rettet. Zudem verringern vegan lebende Menschen maßgeblich ihren ökologischen Fußabdruck und leisten einen wertvollen Beitrag gegen die Abholzung unserer Wälder. Mehr als 90 Prozent der Rodungen im Amazonas-Regenwald seit 1970 gehen auf die Fleischindustrie zurück – der Regenwald wird als Weideland für Rinder, deren Fleisch auch nach Europa exportiert wird, oder zum Futtermittelanbau genutzt. So wird beispielsweise ein Großteil des dort angebauten Sojas unter anderem in Deutschland an sogenannte Nutztiere verfüttert.

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