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Thomas D. (Fanta4) „Wir sind alle gleich – auf jede Art, die zählt“

Wir sind alle Tiere-Kampagne
Wir sind alle Tiere-Kampagne

Thomas D. ist PETA-Unterstützer der ersten Stunde und setzt sich schon seit vielen Jahren unermüdlich für die Rechte der Tiere ein. In einem PETA-Video macht sich der Rapper gegen Speziesismus stark – die Annahme, der Mensch sei Lebewesen anderer Spezies überlegen und hätte daher das Recht, sie auszubeuten. In dieser Anschauung liegt der Tierrechtsorganisation zufolge der Großteil allen Tiermissbrauchs begründet. 

Die Problematik wird im Spot durch sogenanntes Morphing verbildlicht: Der Musiker blickt direkt in die Kamera und verwandelt sich in unterschiedliche Menschen und andere Tiere. Das Video vermittelt eine klare Botschaft. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft und ganz gleich, ob wir Fell, Federn oder Flossen haben: In den ausschlaggebenden Punkten sind wir gleich.


„Wir unterscheiden uns nicht auf irgendeine entscheidende Art. Wir alle haben Gedanken und Gefühle. Wir alle fühlen Liebe, Schmerz, Einsamkeit, Freude“, so Thomas D. „Keiner von uns verdient es, mit weniger Respekt behandelt zu werden. Es muss unsere Aufgabe sein, uns von Vorurteilen zu lösen. Und uns selbst in allen anderen zu sehen.“


Anerzogene Form der Diskriminierung verursacht millionenfaches Leid

Speziesismus ist – ähnlich wie Rassismus oder Sexismus – eine Form der Diskriminierung. Obwohl der Mensch selbst ein Tier ist, vertritt er die Überzeugung, dass Tiere anderer Arten minderwertig seien und es daher in Ordnung sei, sie zu unterdrücken. Diese PETAs Ansicht nach toxische Weltsicht führt dazu, dass die Gesellschaft nichtexistente Unterschiede zwischen Lebewesen macht, die allein auf dem Nutzen für den Menschen beruhen. Zwar haben Tiere im Gegensatz zu uns Fell, Federn oder Flossen, doch die Tierrechtsorganisation betont, dass wir in den entscheidenden Punkten gleich sind. Denn wir alle empfinden eine ganze/große Bandbreite an Emotionen, und wir alle wollen leben.

PETAs 2. Vorsitzender Harald Ullmann erklärt: „Viele Menschen schlafen mit Decken und Kissen, deren Federn schreienden Gänsen vom Körper gerupft wurden, würden jedoch niemals auf die Idee kommen, einem vor Schmerz jaulenden Welpen eine Handvoll Fell aus dem Rücken zu reißen. Es ist speziesistisch, zu ignorieren, dass andere Tiere genauso Emotionen empfinden und leiden können wie die Tiere, mit denen wir unser Zuhause teilen.“

Die Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass sich der Speziesismus in nahezu allen Bereichen des Alltags zeigt: Für Milch werden Kühe jedes Jahr gegen ihren Willen „künstlich befruchtet“, um ihnen kurz nach der Geburt unter Schreien ihre Kinder wegzunehmen, damit sie die Milch nicht „wegtrinken“ – diese soll schließlich gewinnbringend verkauft und zu Käse und anderen Molkereiprodukten verarbeitet werden. Schweine, Hühner, Puten und andere Tiere werden auf engstem Raum eingepfercht und oft noch im Kindesalter für den menschlichen Verzehr getötet – allein in Deutschland mehr als zwei Millionen Lebewesen pro Tag. Der Mensch tötet Tiere bei der Jagd, für vermeintliche Modezwecke oder stellt sie in Zoos und Zirkussen zur Unterhaltung eines Publikums zur Schau, wie es früher zum Beispiel auf „Völkerschauen“ mit Menschen der Fall war.


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