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UNDERDOG #67

Schwerpunkt: Anti Everything
UNDERDOG #67

UNDERDOG #67

Schwerpunkt: Anti Everything

Wir thematisieren kreative Aktionsformen und thematisieren Aspekte einer queerfeministischen, emanzipatorischen Widerstandskultur.
In meiner Kolumne skizziere ich das Anders-Sein aber nicht nur als einen widerständigen Akt, sondern als ein Konstrukt, sich auf eine spezifische Weise selbst zu modellieren und in der Folge einen moralischen Maßstab zu entwickeln, sich von anderen abzugrenzen und zu unterscheiden.

Anti-Fashion und eine Do-it-yourself (DIY)-Ethik ist ein Ansatz, der es ermöglicht, die Machtbeziehungen zwischen Geschlechteridentitäten und Subkultur zu betrachten. Ausgangspunkt in der Punk-Subkultur ist hier die Idee des ‚Anderen‘. In einer Umfrage wollten wir diese Idee analysieren und klären, inwiefern eine „Anti-Haltung“ im Alltag sichtbar ist und wo ihr Grenzen gesetzt sind.
In der Ethnologie hat das Forschungsfeld Punk mit all seinen Facetten – Identität, Ausdruck, Gesellschaft – somit seine Berechtigung. Hieran knüpft die anti-soziale Queer Theory an, die wir zum einen mit „Queercore“ zum Ausdruck bringen und im Interview mit Katharina Wiedlack klären, inwieweit Queer Studies und Subkulturstudien zusammengehen.
Im Artikel „Punk und Feminismus“ skizzieren wir Bands, die gegen das Patriarchat und toxische Männlichkeit kämpfen. Auch LAVENDER WITCH gehen in die Offensive und bekämpfen das Patriarchat.
Wir zeigen Beispiele, die ihr tatsächliches subversives Potenzial behalten, die von Veränderungen und Prozesse gekennzeichnet sind, an denen Akteure aktiv teilhaben und mitgestalten.
Anders zu sein ist keine Technik, sondern ein Störfall, der Unterbrechungen markiert, Dinge in Unordnung bringt und hieraus manchmal eine Bewegung entsteht.
Abgerundet wird die Ausgabe mit einer CD-Compilation, die Songs zum Thema akustisch einfängt.

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