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PETA-Radiospot mit Katja Riemann: Klimaschutz beginnt auf dem Teller!

Katja Riemann wirbt für fleischfreies Leben und besseres Klima
Katja Riemann wirbt für fleischfreies Leben und besseres Klima

Schauspielerin und Autorin Katja Riemann hat gemeinsam mit PETA Deutschland e.V. einen neuen Radiospot zum Thema „Fleischfrei leben – Klima schützen!“ veröffentlicht. Der Spot ist ab sofort unter anderem hier zu hören und wird zusammen mit einem Motiv von Katja Riemann in einem Gemüsekleid präsentiert. Das Thema Ernährung und Klimawandel ist für die engagierte Berlinerin wesentlich.

PETA fordert von den Unternehmen, der Politik und den Verbrauchern und Verbraucherinnen einen Wandel hin zu tierleidfreier Ernährung und die Förderung des veganen Ökolandbaus. Schon vor Jahren besagte ein Bericht der UN-Welternährungsorganisation (FAO), dass die industrielle Tierhaltung Hauptverursacher der verhängnisvollsten Umweltprobleme unserer Zeit ist. So erzeugt die Landwirtschaft mehr Treibhausgasemissionen als der gesamte Verkehr auf der Welt. [1] Laut neueren Studien sind bis zu 20 Prozent der weltweiten Treibhausgase der Tierwirtschaft zuzuschreiben. [2] Auch die Abholzung des Regenwaldes geschieht im Namen von Fleisch und anderen tierischen Produkten: Rund 83 Prozent der globalen landwirtschaftlichen Flächen werden als Weideland oder zum Anbau von Futtermitteln für die Tierwirtschaft verwendet. [3] Die FAO macht die Umwandlung in Weideland für 80 Prozent der Verluste der Amazonasregion verantwortlich. [4]

Durch die Erderwärmung kommt es zudem zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen oder heftigen Regengüssen, die Mensch, Tier und Umwelt gefährden. So wird Wasser durch Überflutungen verunreinigt und durch den Anstieg der Meeresspiegel werden Inselgruppen und Küstenregionen zerstört, während an anderen Stellen auf der Erde Wasserressourcen knapp werden und ganze Wälder abbrennen. [5] Die Umstellung auf eine vegane Lebensweise ist ein konsequenter Schritt, um das Klima zu schützen, denn pflanzliche Lebensmittel verursachen erheblich weniger klimaschädliche Gase und benötigen weniger Ressourcen als tierische Produkte. [6]

Quellen:

[1] Gerber, P.J./Steinfeld, H./Henderson, B./Mottet, A./Opio, C./Dijkman, J./Falcucci, A./Tempio, G. (2013): Tackling Climate Change through Livestock – A global assessment of emissions and mitigation opportunities, FAO, online abrufbar unter: http://www.fao.org/3/a-i3437e.pdf

[2] Xu, Xiaoming et al. (2021): Global greenhouse gas emissions from animal-based foods are twice those of plant-based foods, In: Nature Food volume 2, pages724–732 (2021),
online abrufbar unter: https://www.nature.com/articles/s43016-021-00358-x

[3] Poore, J./Nemecek, T. (2018): “Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers?. In: Science Vol. 360, Issue 6392, pp. 987-992

[4] Der Tagesspiegel (25.08.2019): Die G7 ringt um die Rettung des Regenwaldes, online abrufbar unter: https://www.tagesspiegel.de/politik/problem-von-globaler-verantwortung-die-g7-ringen-um-die-rettung-des-regenwalds/24940252.html

[5] Europäische Kommission: Folgen des Klimawandels, online abrufbar unter: https://ec.europa.eu/clima/change/consequences_de

[6] Poore, J. & Nemecek, T. (2018). Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers. Online abrufbar unter: https://science.sciencemag.org/content/360/6392/987

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