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AIB #134

AIB #134
AIB #134

AIB #134
68 DIN-A-4 Seiten; € 4,50.-
AIB, Gneisenaustr. 2a, 10961 Berlin
https://www.antifainfoblatt.de/
    Das AIB-Kollektiv widmet sich wie auch die aktuelle LOTTA-Ausgabe den Schwerpunkt zu und über „Rechte Siedlungsträume“. Hierzu gab es immer wieder Bestrebungen von rechten Aktivist*innen, Esoteriker*innen und Reichsbürger*innen, Siedlungs-Projekte umzusetzen.

Das AIB zeigt viele Beispiele im In- und Ausland aus der Vergangenheit und der Gegenwart, von „Colonia Dignidad“ in Chile, über „Elohim City“ in den USA, Deutsche Neusiedler*innen in Kanada, Manfred Roeders „Regermanisierungs“-Projekt in Kalinigrad, hin zu „Initiative Zusammenrücken“ in Mitteldeutschland.

Gesamteindruck:

Ein Leben auf dem Land, ökologisch nachhaltig, vielleicht auch etwas esoterisch angehaucht – das klingt erstmal nach harmlosen Aussteiger*innen, die der Großstadt entfliehen wollen. Tatsächlich kann dahinter aber eine gefährliche Ideologie stecken: Die sogenannten völkischen Siedler*innen geben sich im ökologischen Gewand, um so ihre rassistisch-antisemitische Ideologie zu verbreiten und die Dorfgemeinschaft für sich einzunehmen. Das Leben auf dem Land ist zum Sehnsuchtsort für völkische Gruppierungen, Neonazis, Reichsbürger*innen und rechte Esoteriker*innen geworden, die aus Angst vor Veränderung/Migration/Verlust  einen weitgehend autarken Lebens- und Schaffensraum aufbauen wollen. Antifaschistischer Widerstand und Intervention ist schwierig, wenn neonazistische Arten- und Siedlungsgemeinschaften in Familienbesitz sind und in der Achse Thüringen-Sachsen eine völkische neue Heimat finden, und dass Teile der Szene versuchen, weitere Anhänger*innen zu finden und weitestgehend unbehelligt eine sogenannte naturorientierte und ökologische Lebensweise zu führen, durchzogen von Antisemitismus und Rassismus.


Rechte Landnahme - wie Nazikader nach Sachsen ziehen

In Sachsen lassen sich immer mehr Neonazis nieder, die aus den alten Bundesländern herziehen. Sie träumen von weißen Siedlungsprojekten und versuchen über die Corona-Proteste, Sympathisant*innen zu gewinnen.

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